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  <title>  Antizyklisches Verhalten                   </title>
  <meta name="description" content="Antizyklisches Verhalten">   
  <meta keywords="Verhalten, Denken, Handeln"> 
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      Kommunikation, Propaganda, Medienkommunikation">       
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<body bgcolor="#ffffff" text="#000000" link="#0000ff" alink="#0000cc" vlink="#0000aa"><a name="top"></a>
<center><table bgcolor="#eeeeee" cellpadding=5 border=0 cellspacing=3 width=100%>
<tr><th width=10%><a href="http://www.rhetorik.ch">Rhetorik.ch</a></th>
<th><h3> Knill+Knill Kommunikationsberatung </h3></th>
<th width=10%><a href="http://www.knill.com"> Knill.com</a></th></tr></table></center>           
<center><table width=100% bgcolor="#eeeeee" border=0 cellpadding=3 cellspacing=0>
<td align=center><a href="../Aktuell/Aktuell.html">Aktuell Artikel</a></td>
<td align=center><a href="../inhalt.html">Artikel Inhaltsverzeichnis</a></td>
<td align=right>Suche in Rhetorik.ch:</td>
<td align=right>
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</td></tr></table></center>
<br><br>

<h2 class="title">
Antizyklisches Verhalten lohnt sich in vielen Situationen 
</h2>

<center>
<h3> <i> von  Marcus Knill </i> </h3>
</center>   

<br>
<center>
<table width="90%" cellpadding=10 cellspacing=0 border=0>
<tr><td bgcolor="#fafffa">
Antizyklisches Denken und Handeln
lohnen sich bei vielen Kommunikationsprozessen 
im Alltag.

<a href="../Aktuell/13/09_26a/index.html">Aktuell Beitrag vom 26. September, 2013</a>. 
</font>
</td>
</tr>
<tr>
<td align=center>
  <img src="escher.gif" width=324 height=200 border=0
  alt="Die Fische, von Escher"> 
</td></tr></table></center><br>


<center><table width="90%"><tr valign="top"><td>  
Wer kennt nicht den Ausspruch: 
'Taxifahrer, bitte langsam - ich habe es eilig!'
Antizyklisches Denken und Handeln lohnt sich bei vielen
Kommunikationsprozessen im Alltag.
Wenn es um Leben und Tod geht, beispielsweise im
Operationssaal, strahlt der Chefarzt trotz Zeitdruck und Hektik bewusst 
Ruhe aus, spricht langsamer, &uuml;berlegt l&auml;nger. 
Er l&auml;sst die Anordnungen wiederholen. Dieses antizyklische Verhalten 
scheint ein Zeitverlust zu sein. Doch wird der angebliche Zeitverlust 
letztlich zum Zeitgewinn. Das gegenteilige Verhalten lohnte sich. 
Die Praxis best&auml;tigt immer wieder, dass das Schl&uuml;sselwort 
'Antizyklisches Verhalten' viel ernster genommen werden m&uuml;sste. 
Nachfolgend einige Beispiele, wie und wo bewusst Gegensteuer gehalten 
werden k&ouml;nnte: <br> <br>

<center>
<table width=80% border=0 cellpadding=12>
<tr>
<td bgcolor="#ddddff">
Vorsicht bei &uuml;berschwenglicher Freundlichkeit
-Keine Angst bei r&uuml;den T&ouml;nen. 
</td>
</tr>
<tr>
<td>
Kommuniziert jemand 
&uuml;berfreundlich, ist Skepsis berechtigt. 
Auch Insekten erleben es: Der s&uuml;sse Honig kann gef&auml;hrlich sein, 
er ist klebrig. Vorsicht ist angebracht. Grobschl&auml;chtiges Verhalten 
bedeutet hingegen in den wenigsten F&auml;llen eine Gefahr. 
Hinter einer rauen Schale steckt vielfach ein weicher Kern. 
Deshalb reagieren wir bei grobschl&auml;chtigem Verhalten eher freundlich.
</td>
</tr>
<tr>
<td bgcolor="#ddddff">
Wenn es laut t&ouml;nt: Bewusst leise reden - Bei faden Aussagen 
(leiser Stimme): Kraftvoller sprechen. 
</td>
</tr>
<tr>
<td>
Bei lauten Stimmen bew&auml;hrt sich eine bewusste Zur&uuml;ckhaltung 
im dynamischen Bereich. 
Auch das antizyklische Verhalten bei kaum h&ouml;rbaren &Auml;usserungen kann
Wunder bewirken. Der bewusst kr&auml;ftiger formulierte Beitrag wird dann nicht 
nur besser verstanden; er &uuml;berzeugt mehr, weil er dadurch herausgehoben 
wird. (Aus-Druck) 
</td>
</tr>
<tr>
<td bgcolor="#ddddff">
Werden wir gedr&auml;ngt, gehetzt und beim Redefluss unterbrochen: Ruhe
bewahren und nicht ebenfalls unterbrechen -Bei gleichf&ouml;rmigem 
langatmigem Reden: Eindeutig Gegensteuer halten.  
</td>
</tr>
<tr>
<td>
Leute, die uns hetzen und unterbrechen, 
bewirken meist den bekannten Effekt: Wir reden auch schneller und 
&uuml;bernehmen die Unterbrechungstaktik. Antizyklisches Verhalten heisst in 
diesem Fall: Bewusst 'bremsen', l&auml;ngere Pausen einschalten, mehr 
&uuml;berlegen, mehr wiederholen. Zum roten Faden zur&uuml;ckkehren. 
Freundlich signalisieren: 'Ich will weiterreden.' &Uuml;berlange,
gleichf&ouml;rmige, monotone Beitr&auml;ge d&uuml;rfen hingegen mit kurzen 
Fragen unterbrochen werden. 
Das antizyklische Verhalten bedeutet hier das Gegenteil von 
<i> Lange </i>-weile von <i> Lang </i>-f&auml;digkeit, 
d.h. wir reagieren gezielt mit kurzen 
Unterbrechungen, mit <i> kurzen </i> Entgegnungen.
</td>
</tr>
<tr>
<td bgcolor="#ddddff">
Unfreundliches Benehmen begegne ich mit Freundlichkeit. 
</td>
</tr>
<tr>
<td>
In der Regel
weckt Unfreundlichkeit auch Unfreundlichkeit. Wer geh&auml;ssigen Aussagen 
bewusst freundlich (nicht &uuml;berfreundlich oder mit ironischem Ton) 
begegnet, handelt ebenfalls antizyklisch. Wer dieses Verhalten im Alltag 
testet, wird feststellen, welche Wirkung dieses unerwartete Verhalten 
ausl&ouml;st.
</td>
</tr>
<tr>
<td bgcolor="#ddddff">
Bei Fragen: 
Anstatt antworten, nachfragen. 
</td>
</tr>
<tr>
<td>
Viele haben w&auml;hrend der Ausbildungszeit die 
sogenannte 'Fragekultur' verlernt. Wir wissen zwar, dass derjenige f&uuml;hrt, 
der Fragen stellt. Dennoch wurden wir in unserem Kulturkreis jahrelang aufs 
Antworten konditioniert. Es lohnt sich, bei Fragen ebenfalls bewusst mit
Fragen zu reagieren. Nur jene, die keine Fragen dulden ( bei autorit&auml;ren
Kommunikationsmodellen) behaupten, Gegenfragen seien nicht erlaubt.
Wer die Antwort in eine geschickte Frage kleiden kann, handelt ebenfalls 
antizyklisch. 
</td>
</tr>
<tr>
<td bgcolor="#ddddff">
Wenn uns jemand auf den Pelz r&uuml;ckt: Distanz schaffen. 
</td>
</tr>
<tr>
<td>
Wird das Distanzverhalten unerwarteterweise ver&auml;ndert, irritiert dies. 
Wenn wir sp&uuml;ren, dass uns jemand zu nahe kommt, d&uuml;rfen wird dies 
nicht &uuml;bersehen und einfach so hinnehmen. Antizyklisch Verhalten 
heisst: Entweder daf&uuml;r sorgen, dass die angemessene Distanz gewahrt 
wird u.U. sogar ansprechen. Wir sagen, dass....Oder wir k&ouml;nnen 
auch nonverbal signalisieren, dass uns die N&auml;he st&ouml;rt. 
</td>
</tr>
<tr>
<td bgcolor="#ddddff">
Das 'Themenwechselspiel' nicht mitspielen: 
Beim Themenwechsel nicht 'mitspringen' - sondern, auf das Thema 
zur&uuml;ckkommen. 
</td>
</tr>
<tr>
<td>
Wer kennt nicht jene Redner, die bewusst oder
unbewusst dauernd das Thema wechseln. Zuerst gilt es - wie bei allen 
Verhaltensweisen - auch dieses Verwirrspiel wahrzunehmen. 
Wir k&ouml;nnen Gegensteuer halten, indem wir
nicht auf dieses 'Wechsel - Spiel' eingehen, sondern das Gegenteil tun 
d.h. immer wieder auf den roten Faden zur&uuml;ckkommen.
</td>
</tr>
</table>
</center> 
<br>
</td></tr></table></center><br><br>

<br><br><center><table width=70% cellpadding=10 border=0 bgcolor="#ffffcc"><tr><td>

Diese Verhaltenweisen gilt es zu trainieren. Die
<a href="http://www.knill.com"> K+K Kommunikationsberatung </a>
hilft Ihnen dabei. 
</td></tr></table></center>
<br>


<center><table border=0 width=100% cellpadding=5 bgcolor="#eeeeff"><tr><td align=center><font size=5>        
     Die Situation bestimmt das Verhalten. 
</font></td>
</tr>
</table></center>
<br>

<center><table width="90%"><tr valign="top"><td>  
Die aufgef&uuml;hrten Beispiele wollen nicht als allgemeing&uuml;ltige Rezepte 
verstanden sein. Selbstverst&auml;ndlich gibt es viele Situationen, 
die synchrones d.h. kein antizyklisches Verhalten erfordern.
Wer sich zu schematisch zu plump- antizyklisch verh&auml;lt (als Marotte), 
wird nicht mehr ernst genommen. Es lohnt sich jedoch, 
die M&ouml;glichkeiten des antizyklischen Verhaltens bei der 
Alltagskommunikation vermehrt zu beachten. 
</td></tr></table></center><br><br>

<center><table border=0 width=100% cellpadding=5 bgcolor="#eeeeff"><tr><td align=center><font size=5>        
Wir lassen uns f&uuml;hren (leading)
</font></td>
</tr>
</table></center>
<br>

<center><table width="90%"><tr valign="top"><td>  
Fachleute, die sich 
mit den Ph&auml;nomenen des Neurolinguistischen Programmierens 
(<a href="http://www.nlp.ch/nlp/"> NLP </a>) 
besch&auml;ftigt haben, wissen, wie die Menschen in kommunikativen Bereichen 
gef&uuml;hrt werden k&ouml;nnen. Beim NLP sprechen wir von 'leading'. 
Wird beispielsweise das Sprechtempo beschleunigt, passt sich in der 
Regel der Partner an und wird auch schneller. Dies gilt analog bei der 
Lautst&auml;rke oder bei nonverbalen Prozessen. Therapeuten passen 
sich mitunter 
bewusst dem Klienten an und &auml;ndern nach und nach das eigene Verhalten. 
Unbewusst passt sich dann der Partner auch an. Er wird - ohne, dass er es 
merkt - gef&uuml;hrt. Mit dem antizyklischen Verhalten entziehen wir uns im 
Grunde genommen dem allf&auml;lligen Leading - Prozess und lassen uns 
gleichsam weniger 'fremd-steuern'. Wir f&uuml;hren und
lassen uns nicht f&uuml;hren. <br>

Antizyklisches Verhalten ist gleichsam eine M&ouml;glichkeit, <i> einseitige
</i> Kommunikationssituationen wieder ins Lot zu bringen. Dialogische 
Kommunikation hat letztlich immer etwas mit Ausgleich und Balance zu tun. 
Deshalb ist das antizyklische Verhalten ein Weg, der sich lohnt, in der 
Praxis vermehrt zu begehen. 
</td></tr></table></center><br><br>

<center><table border=0 width=100% cellpadding=5 bgcolor="#eeeeff"><tr><td align=center><font size=5>        
Das &Uuml;berraschungsph&auml;nomen
</font></td>
</tr>
</table></center>
<br>

<center>
<table width="70%" bgcolor="#ffffff" cellpadding=10>
<tr>
<td align=center bgcolor="#ddddff">
<img src="cyclic.gif" width=225 height=225 alt="Fraser'sche Spirale
 (&Uuml;berraschung durch optische T&auml;uschung)" align=center>
</td>
<td bgcolor="#ddddff">
Wer ungewohnt reagiert -das antizyklische Verhalten ist
meist eine &Uuml;berraschung - bewirkt Folgendes:

<ul>
  <li>  Die Aussage wird besser 
        beachtet, erh&auml;lt mehr Aufmerksamkeit. 
  <li>  Der Sprechende wird weniger manipuliert.- 
  <li>  Falls der Partner mit mir 
        ein &uuml;bles Spiel treibt, spiele ich nicht mit. 
        Ich werde nicht zum 'Spielball'. 
</ul> 

</td>
</tr>
</table>
</center> 

<center>
<table border=0 width=80% bgcolor="#ffff00">
<tr>
<td align=center>
  <font size=5>        
Habe ich nicht auch das Recht, zu &uuml;berraschen? 
</td>
</tr>
</table>        

<center><table width="90%"><tr valign="top"><td>  
Im Bereich Medienrhetorik, provokative Rhetorik oder bei Stress-, 
Schockbefragungen und auch bei Kreuzverh&ouml;ren wird das Element 
&Uuml;berraschung bewusst eingesetzt. Der Befrager wechselt pl&ouml;tzlich
die Rolle, seine Position ( z.B. um den Stuhl gehen/ Seitenwechsel usw) 
oder ein Moderator wechselt pl&ouml;tzlich die Art und Weise der Befragung 
(Lautst&auml;rke, Mimik, Distanz usw). 
Der unerwartete Wechsel f&uuml;hrt zu den hinl&auml;nglich bekannten
&Uuml;berraschungseffekten: Die Befragten werden destabilisiert, irritiert. 
Mit den &uuml;blichen Auswirkungen, wie: Faden verlieren, Sprechst&ouml;rungen, 
Muskelverspannungen, Atemst&ouml;rungen (Gehirn wird nicht mehr 
gen&uuml;gend mit Sauerstoff versorgt und dies f&uuml;hrt dann auch zu 
Denk- und Redest&ouml;rungen, zu Versprechern). 
Einseitiges Kommunizieren d.h. wenn nur eine Seite 
&uuml;ber das Machtmittel '&Uuml;berraschung' verf&uuml;gt, kann durch
antizyklisches Verhalten wettgemacht werden.
Dialogisches Kommunizieren heisst
deshalb auch: Beide Seiten sind berechtigt, 
die &Uuml;berraschungsph&auml;nomene zu nutzen. 
Mit dem antizyklischen Verhalten wird somit auch das 
gegebene Ungleichgewicht etwas ausgeglichen.
</td></tr></table></center><br><br>

<br><br><center><table cellpadding=10 bgcolor="#eeeeff" width=80%><tr>
<td>             
Dieser Text ist gek&uuml;rzt in 
<a href="http://www.alpha-online.ch"> Alpha
</a> erschienen und ist im
<a href="http://www.rhetorik.ch/Alphaartikel/Alphaartikel.html">
Archiv von Alphaartikeln </a> zu finden. <br>
Eine Review auf diesen Artikel ist im <a href="Redeberater.html"> Redeberater (hier eine
gescannte Version)</a> erschienen. 
</td>
</tr>
</table>
</center>      
<br>

<center> 
<a href="http://www.alpha-online.ch">
<img src="alpha1.gif" width=500 height=112 alt="Alpha" align=center border=0>
</a>
</center> 

<center><table width="90%"><tr valign="top"><td>  
<b>Nachtrag vom 12. M&auml;rz, 2011</b>: Ein 
Aus einem <a href="http://www.suite101.de/content/antizyklische-kommunikation-als-strategie-in-schwierigen-dialogen-a99160">Artikel</a>
von Frederik Weitz:  <br><br>

<div class="its">
Bei der antizyklischen Kommunikation allerdings geht es um etwas
anderes: Zwar widersetzt auch sie sich dem aktuellen, im Gespr&auml;ch
vorherrschenden Zyklus, doch ist hier der wesentliche Effekt, mit einer
vorherrschenden Stimmung oder einem vorherrschenden Thema zu brechen.
Antizyklische Kommunikation ist eine Strategie, um (schwierige) Dialoge
zu lenken. <br><br>

Der Kommunikationsberater Marcus Knill gibt hier einige unsystematische
Beispiele. So schreibt er, dass ein Chirurg im Operationssaal trotz
Zeitdruck und Hektik Ruhe bewahrt. Diese Ruhe ist nat&uuml;rlich wichtig,
damit er keinen Tunnelblick bekommt. Und seinen Mitarbeitern ist er
damit Vorbild. <br><br>

Vorsichtiger sollte man mit der Empfehlung umgehen, einen
&uuml;berfreundlichen Gespr&auml;chspartner mit einer rauen
Kommunikation zu attackieren. Es mag zwar sein, dass diese s&uuml;ssliche
Verhaltensweise auf Falschheit oder Kriechertum oder was auch immer
hinweist, doch ist ein aggressiver Gegendruck nicht automatisch eine
L&ouml;sung dieses Problems.  Trotzdem kann dies dann sinnvoll sein,
wenn man jemanden aus der Reserve locken m&ouml;chte.  Auf andere
Emotionen ausweichen <br><br>

Grunds&auml;tzlich kann man aber eine Empfehlung aussprechen: Weichen
Sie bewusst auf andere Emotionen aus, wenn Ihnen die aktuelle Stimmung
im Gespr&auml;ch nicht gef&auml;llt. Hierzu kann man zwei weitere Regeln
anhand des Emotionsmodells von Plutchik formulieren: Plutchik setzt
bestimmte basale Emotionen als Nachbarn. So sind etwa die Nachbarn
des Gef&uuml;hls "Erwartung" die Freude und der &Auml;rger. Der
&Auml;rger hat neben der Erwartung als weiteren Nachbarn den Ekel und
die Freude wiederum das Vertrauen.  Wollen Sie einen Kommunikationszyklus
unterbrechen, weichen Sie g&uuml;nstigerweise auf die n&auml;chsten oder
&uuml;bern&auml;chsten Nachbarn aus. <br><br>

Die zweite Empfehlung lautet: D&auml;mpfen Sie die Emotion. Jedes
Gef&uuml;hl kann, laut Plutchik, in verschiedenen Intensit&auml;tsgraden
vorliegen. Ist Ihr Gespr&auml;chspartner gerade in einer selbstverliebten
Hochstimmung, k&ouml;nnen sie auf die Emotion der Furcht ausweichen,
allerdings nicht in ihrer starken, sondern eher in der schwachen Form,
als Beunruhigung.  Dadurch bringen Sie Ihren Gespr&auml;chspartner oft
dazu, mit Ihnen zu argumentieren, Ihnen die Beunruhigung auszureden. Doch
Vorsicht! Jeder Mensch reagiert anders. Es gibt zwar &uuml;bliche
Reaktionsmuster, aber &uuml;blich heisst nur, dass sie statistisch
gesehen besonders h&auml;ufig vorkommen, nicht, dass ein einzelner Mensch
auf &uuml;bliche Weise reagiert.  Hier ist Sensibilit&auml;t gefragt!
</div>

</td></tr></table></center><br><br>


<br><br>
<br><br><center><table bgcolor="#eeeeee" cellpadding=5 border=0 cellspacing=3 width=100%><tr>
<th><a href="http://www.rhetorik.ch">Rhetorik.ch</a></th>       
<th>1998-2013 &copy; <a href="http://www.knill.com"> K-K </a>, 
Weblinks sind erw&uuml;nscht. <br> Bei Weiterverwendung ist Autoren- und Quellenangabe erforderlich. 
<a href="../Feedback/Feedback.html">Feedback?</a> 
</th><th><a href="http://www.knill.com">Knill.com</a></th></tr></table></center>           


</body>
</html>