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  <title>   TTT-Formel als Lenkungstechnik </title>
  <meta name="description" content="Touch-Turn-Talk Lenkungstechnik ">
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<center><table bgcolor="#eeeeee" cellpadding=5 border=0 cellspacing=3 width=100%>
<tr><th width=10%><a href="http://www.rhetorik.ch">Rhetorik.ch</a></th>
<th><h3> Knill+Knill Kommunikationsberatung </h3></th>
<th width=10%><a href="http://www.knill.com"> Knill.com</a></th></tr></table></center>           
<center><table width=100% bgcolor="#eeeeee" border=0 cellpadding=3 cellspacing=0>
<td align=center><a href="../Aktuell/Aktuell.html">Aktuell Artikel</a></td>
<td align=center><a href="../inhalt.html">Artikel Inhaltsverzeichnis</a></td>
<td align=right>Suche in Rhetorik.ch:</td>
<td align=right>
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</td></tr></table></center>
<br><br>

<h2 class="title">
TTT-Formel als Lenkungstechnik
</h2>

<center>
<h3> <i> von  Marcus Knill </i> </h3>
</center>   
<table width="100%"><tr><td width="600">
<table><tr>
<td><img src="s_touch.jpg"></td>
<td><img src="s_turn.jpg"></td>
<td><img src="s_talk.jpg"></td>
</tr></table>
</td><td>
Die TTT - Formel lautet: 

<br><br><center><table border=0 cellpadding=10 bgcolor="#ffffaa" width=70%><tr><td>             
<center>
Touch -Turn - Talk.
</center>
</td></tr></table></center><br>
</td></tr></table></center>

Wird eine Frage gestellt, muss zuerst die Frage ber&uuml;hrt werden (Touch).
d.h. sie ist anzusprechen, ist kurz zu beantworten, evt. mit einem Nein
abzulehnen oder zu stoppen. Dann wird  zum Argument gelenkt (Turn). Dieser Teil wird ausf&uuml;hrlich,
detaillierter, farbiger geschildert, mit einem Beispiel, einer Erz&auml;hlung oder
einer Geschichte (Talk).
</td></tr></table></center><br><br>

<center><table width="90%"><tr valign="top"><td>  
Wir haben bei <b>Ueli Maurer</b> und <b>Hansj&ouml;rg Fehr</b> verschiedentlich
festgestellt, dass beide in Interviews die TTT - Formel geschickt anwenden.

<b>Beispiel:</b>

<br><br><center><table cellpadding="10" width="90%" bgcolor="#eeffee"><tr><td>
<b>Touch:</b> (Bewertung): Die Frage hat nichts mit dem Thema zu tun.
</td></tr><tr><td>
<b>Turn:</b> (R&uuml;ckf&uuml;hrung): Wir reden heute von der Jugendkriminalit&auml;t und
</td></tr><tr><td>
<b>Talk:</b> (Vertiefung der eigenen Argumentation):
Gestern hat mir eine Lehrerin erz&auml;hlt ... 
(Es folgt nun das Erlebnis einer Lehrerin, die unterstreicht, dass Grenzen gesetzt werden m&uuml;ssen)
</td></tr></table></center>
</td></tr></table></center><br><br>
<center><table width="90%"><tr valign="top"><td>  
Bei der TTT-Formel sollte im ersten Teil (Touch) die Frage - wenn m&ouml;glich -
kurz beantwortet werden. Ein <b>Nein</b> als Stopsignal kann schon gen&uuml;gen. Ein
zu plumpes Lenken wird jedoch als plumpes Ablenkungsman&ouml;ver gewertet. Und
Journalisten sch&auml;tzen eines nicht: Wenn ausgewichen wird und Fragen
nicht beantwortet werden. 
Wenn jemand gefragt wird: "Wie viel Uhr ist es?" Und er antwortet: "Draussen
ist sch&ouml;nes Wetter", so st&ouml;rt dies.

Die TTT-Formel erm&ouml;glicht es, zuerst auf die Frage kurz einzugehen
und dann die Br&uuml;cke zu bauen zur eigentlichen Botschaft. Diese wird dann im
Talk ausf&uuml;hrlich formuliert.

<br><br><center><table cellpadding="10" width="100%" bgcolor="#ffffff"><tr valign="top"><td>
<b>Einige Touch-Muster: </b>

<ul>
<li>Stimmt nicht ... So ist es
<li>Haben wir auch schon geh&ouml;rt. Doch ... 
<li>Die Frage basiert auf einer Vermutung ... 
<li>Wir besch&auml;ftigen uns mit einer anderen Frage ... 
<li> Das ist Ihre Meinung ... 
<li>Diese Frage beleuchtet einen anderen Aspekt. Wir...
<li>Dr&uuml;ber m&uuml;ssen wir sp&auml;ter auch reden. Jetzt ... 
<li>Das haben wir auch schon gelesen. Wer den Sachverhalt kennt, weiss, dass...
<li>Aufgepasst. Sind Sie nicht einer Fehlinformation aufgesessen? Wir...
<li>Die Bev&ouml;lkerung interessiert vielmehr zu erfahren ... 
</ul>
</td><td>
<b>Vorteile der TTT- Formel:</b>

<ul>
<li> Sie lernen gut zuzuh&ouml;ren</li>
<li> Sie gehen auf die Fragen ein, fokussieren die Fragen und k&ouml;nnen sie auch einordnen oder bewerten</li>
<li> Sie &uuml;bernehmen die Gespr&auml;chsf&uuml;hrung, indem Sie zum Thema zur&uuml;ckf&uuml;hren</li>
<li> Sie unterbinden verbale Spielchen</li>
<li> Sie bleiben beim Gespr&auml;chsthema und k&ouml;nnen sich positionieren</li>
<li> Sie akzeptieren keine Unterstellungen, Vermutungen</li>
<li> Sie verunm&ouml;glichen, dass negative Begriffe durch Wiederholung geankert werden</li>
<li> Sie nehmen zwar die Frage auf, ohne dass Sie sich auf ein Nebenthema einlassen</li>
</ul>
</td></tr></table></center><br><br>

<b>Grunds&auml;tzliches</b>:

<ol>
<li> Formulieren Sie immer positiv. <br><br>

<center><table>
<tr><td bgcolor="#ffeeee">Anstatt: Das ist nicht das heutige Thema</td></tr>
<tr><td bgcolor="#eeffee">Positiv: Wir reden heute &uuml;ber die Bilanz.</td></tr>
<tr><td bgcolor="#ffeeee">Anstatt: Das stimmt nicht. Wir haben keine Leichen im Keller!</td></tr>
<tr><td bgcolor="#eeffee">Positiv: Stimmt nicht! Unsere Revisoren haben eindeutig festgestellt.</td></tr>
</table></center><br><br>

<li> Reden Sie stets pr&auml;gnant, knapp, einfach und verst&auml;ndlich
<li> Verzichten Sie auf <a href="../Weichspueler/Weichspueler.html">Weichsp&uuml;ler</a>
</ol>

<br><br><center><table cellpadding="10" width="90%" bgcolor="#ffffaa"><tr><td>
Achten Sie im Alltag, bei Interviews oder Diskussionen, wer wie lenkt.
Wir k&ouml;nnen auch beobachtend lernen. 
Lenkungstechniken m&uuml;ssen trainiert werden. Das Lesen dieses Beitrages
allein gen&uuml;gt noch nicht. Wir sind gerne bereit, Sie im Simulator individuell
so zu schulen, sodass sie die TTT-Formel im Alltag &uuml;berzeugend anwenden
k&ouml;nnen.
</td></tr></table></center><br><br>

<center><table width="90%"><tr valign="top"><td>  
Die TTT Formel war urspr&uuml;nglich nur f&uuml;r Pr&auml;sentationen
vorgesehen: <br><br>

<ol>
<li> Zuerst die "Folie" (Chart) ansprechen, sich dann
<li> dem Publikum zuwenden um nachher
<li> &uuml;ber die Kernbotschaft des Chart zu reden.
</ol>

Dieses TTT Prinzip des Didaktikzentrums der ETH 
bezieht sich nur auf Pr&auml;sentationen. Man findet die Formel 
auch f&uuml;r die Presentation auf dem Flipchart oder Wandtafel:
zuerst Schreiben (touch), dann sich dem Publikum zuwenden (turn)
und erst dann sprechen (talk).
Wir setzten nun diese "klassische" Formel auf die
Dialogik, Argumention und das Antworten um. 
</td></tr></table></center><br><br>

<center><table width="90%"><tr valign="top"><td>  
<h2> Links </h2>
<ul>
<li><a href="http://www.hochschulkurs.de/fk1_2002_lutzius_lenkung.doc"> Lenkungstechniken in Besprechungen [DOC]</a>
<li><a href="http://www.allaboutcommunication.com/Present-HandlgVisuals.html">Touch-Turn-Talk</a> Technik bei der Presentation [English]</a>
<li><a href="http://www1.umn.edu/ohr/teachlearn/tutorials/lectures/delivering.html">Minnesota Center f&uuml;r Lehre und Lernen [English]</a>
</ul>
</td></tr></table></center><br><br>



</td></tr></table></center><br><br>

<center>
28. Juli 2007
</center>



<br><br>
<br><br><center><table bgcolor="#eeeeee" cellpadding=5 border=0 cellspacing=3 width=100%><tr>
<th><a href="http://www.rhetorik.ch">Rhetorik.ch</a></th>       
<th>1998-2012 &copy; <a href="http://www.knill.com"> K-K </a>, 
Weblinks sind erw&uuml;nscht. <br> Bei Weiterverwendung ist Autoren- und Quellenangabe erforderlich. 
<a href="../Feedback/Feedback.html">Feedback?</a> 
</th><th><a href="http://www.knill.com">Knill.com</a></th></tr></table></center>           


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</html>