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  <title>  Schwierige Gespr&auml;chsituationen        </title>
  <meta name="description" content="Gespraeche, 
     Galeriemethode, Kreativitaet, Gruppenarbeit, Ideen, 
     schwierige Situationen">
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<body bgcolor="#ffffff" text="#000000" link="#0000ff" alink="#0000cc" vlink="#0000aa"><a name="top"></a>
<center><table bgcolor="#eeeeee" cellpadding=5 border=0 cellspacing=3 width=100%>
<tr><th width=10%><a href="http://www.rhetorik.ch">Rhetorik.ch</a></th>
<th><h3> Knill+Knill Kommunikationsberatung </h3></th>
<th width=10%><a href="http://www.knill.com"> Knill.com</a></th></tr></table></center>           
<center><table width=100% bgcolor="#eeeeee" border=0 cellpadding=3 cellspacing=0>
<td align=center><a href="../Aktuell/Aktuell.html">Aktuell Artikel</a></td>
<td align=center><a href="../inhalt.html">Artikel Inhaltsverzeichnis</a></td>
<td align=right>Suche in Rhetorik.ch:</td>
<td align=right>
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</form>
</td></tr></table></center>
<br><br>

<center><table width="95%" cellpadding=5 bgcolor="#ccccff"><tr><td>
<h2><center>      
Schwierige Gespr&auml;chssituationen
</center></h2></td></tr></table></center><br>
<center>
<h3> <i> von  Marcus Knill </i> </h3>
</center>   

<br>
<center>
<table width="90%" cellpadding=10 cellspacing=0 border=0>
<tr><td bgcolor="#fafffa">
Wie soll ich mich in schwierigen Gespr&auml;chssituationen verhalten? In
einem f&uuml;nft&auml;gigen Lehrerfortbildungskurs nutzte eine Gruppe einen
ungew&ouml;hnlichen Weg, um auf diese Frage Antworten zu finden. Die
Teilnehmerinnen und Teilnehmer bedienten sich der sogenannten
Galerie-Methode. Diese Methode z&auml;hlt zu den zahlreichen Techniken,
die auf kreative Art und Weise z&uuml;ndende Einf&auml;lle hervorrufen.
</td></tr></table></center><br>

<center><table width="90%"><tr valign="top"><td>  
Management-und Innovationsberater entwickelten in
j&uuml;ngster Zeit neue Assoziationstechniken, die auf dem
klassischen Brainstorming basieren. Es geht bei all diesen
kreativit&auml;tsf&ouml;rdernden Methoden darum, die grauen 
Hirnzellen auf Touren zu bringen. Keine Idee darf (mit 
Beurteilungen) abgeblockt werden. <p>

Aus der Vielfalt der gebr&auml;uchlichen Techniken kennen
wit heute beispielsweise die <b>Little-Technik</b>, um bei Projekten 
neue Ideen zu gewinnen. Ein Problem wird formuliert: 
"Wie k&ouml;nnte die Eingangshalle der Bank aussehen?"
Alle Ideen werden gesammelt. Dann wird die Fragestellung eingeengt:
"Wie sieht die Halle aus, wenn nur junge Leute angesprochen werden
sollen?" Die Diskussion wird in immer engere Bahnen gelenkt. <p>

Das imagin&auml;re Brainstorming funktioniert wie das klassische
Brainstorming. Bei einem Problem sagt jeder spontan, was ihm einf&auml;llt.
Angenommen, eine Firma stellt K&uuml;hlschr&auml;nke her und m&ouml;chte sie
weiterentwickeln. Wir gehen nun von zus&auml;tzlichen Fragestellungen aus:
Wie k&ouml;nnte ein K&uuml;hlschrank aussehen, wenn die Schwerkraft
aufgehoben ist oder in der H&ouml;lle funktionieren sollte 
oder wenn Tiere den K&uuml;hlschrank
ben&uuml;tzen m&uuml;ssten? Die Gruppe macht verschiedene magin&auml;re
Vorschl&auml;ge. Diese fiktive Situation dient nur als Vehikel, um auf neue
Formen des Produktes zu kommen. Zum Beispiel k&ouml;nnte die Firma einen
K&uuml;hlschrank entwickeln, der ohne Kraftanstrengung ge&ouml;ffnet werden
kann (aus der sonderbaren Vorstellung, dass V&ouml;gel K&uuml;hlschr&auml;nke 
&ouml;ffnen m&uuml;ssten). <p>

Nun zur erw&auml;hnten Galerie- Technik. Wie funktioniert sie?
</td></tr></table></center><br><br>

<center><table border=0 width=100% cellpadding=5 bgcolor="#eeeeff"><tr><td align=center><font size=5>        
Die Galerie-Technik
</font></td>
</tr>
</table></center>
<br>

<center><table width="90%"><tr valign="top"><td>  
Die Galerie Technik ist eine Variation des klassischen Brainstormirigs. Jede
Person steht vor einem Blatt Papier, die alle (wie in einer Galerie).an den
W&auml;nden h&auml;ngen. Der Moderator nennt das Problem, z. B. "Verhalten bei
schwierigen Gesipr&auml;chssituationen". (Wie verhalte ich mich? Was ist
wichtig?) Jeder notiert einen Gedanken auf sein Blatt. Nach 5 Minuten wechseln 
die Personen im Uhrzeigersinn zum Blatt des Nachbarn und entwickeln die
gelesenen Gedanken des Partners weiter. Nach weiteren 5 Minuten wird wieder 
rotiert. Nach einigen solchen Durchg&auml;ngen, wenn die Bl&auml;tter 
vollgeschrieben sind, werden die Ideen vorgetragen. <p>

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des besagten Lehrerfortbildungskurses 
stellten bei dieser Technik einhellig fest, dass nicht nur die 
Auseinandersetzung mit neuen Gedanken Denkprozesse ausl&ouml;st. Auch das 
Schreiben, Notieren wurde als sch&ouml;pferischer Akt empfunden 
(Gedanken + Schreiben = neuer Gedanke). Nachfolgend die Ausbeute, als 
grobe Zusammenstellung:
</td></tr></table></center><br><br>

<center><table border=0 width=100% cellpadding=5 bgcolor="#eeeeff"><tr><td align=center><font size=5>        
Schwierige Gespr&auml;chssituationen - was tun?
</font></td>
</tr>
</table></center>
<br>

<center><table width="90%"><tr valign="top"><td>  
(Ergebnisse der Gedanken, die via Galerie-Methode entstanden sind)
</td></tr></table></center><br><br>

<center><table border=4 width=80% bgcolor="#eeeeff"
         cellpadding=15><tr><td>
Den Partner ernst nehmen. 
</td>
</tr>
<tr>
<td bgcolor="#ffffee">
Im voraus Situationen
durchgehen, durchspielen (mentale Vorbereitung).
</td>
</tr>
<tr>
<td bgcolor="#ffffdd">
St&ouml;rungen kl&auml;ren, vorg&auml;ngig
bereinigen, sofort Begriffe definieren.
</td>
</tr>
<tr>
<td bgcolor="#ffffee">
Berater beiziehen.
</td>
</tr>
<tr>
<td bgcolor="#ffffdd">
Positiver Einstieg.
</td>
</tr>
<tr>
<td bgcolor="#ffffee">
Aspekte der Entspannung
(Klima, Ort, z. B. gemeinsam essen).
</td>
</tr>
<tr>
<td bgcolor="#ffffdd">
Humor nicht vergessen (Humor ist nicht Witz).
</td>
</tr>
<tr>
<td bgcolor="#ffffee">
Die W&uuml;nsche (Bed&uuml;rfnisse)
kl&auml;ren, registrieren, formulieren.
</td>
</tr>
<tr>
<td bgcolor="#ffffdd">
Auf der Sachebene bleiben.
</td>
</tr>
<tr>
<td bgcolor="#ffffee">
Positionen klar darlegen lassen
(Vorw&uuml;rfe bewusst werden lassen).
</td>
</tr>
<tr>
<td bgcolor="#ffffdd">
Dem Partner die M&ouml;glichkeit
geben, seine Probleme ausf&uuml;hrlich
darzulegen, warten, schweigen,
zuh&ouml;ren, den Partner ausreden
lassen.
</td>
</tr>
<tr>
<td bgcolor="#ffffee">
Sich in fremde Argumente
hineindenken (vor und w&auml;hrend des
Gespr&auml;chs).
</td>
</tr>
<tr>
<td bgcolor="#ffffdd">
Gute Argumente des Partners annehmen und akzeptieren.
</td>
</tr>
<tr>
<td bgcolor="#ffffee">
Dem Partner Vorteile der
eigenen L&ouml;sung mit Beispielen
bewusst machen.
</td>
</tr>
<tr>
<td bgcolor="#ffffdd">
Alle Probleme von
verschiedensten Seiten beleuchten.
</td>
</tr>
<tr>
<td bgcolor="#ffffee">
Vor- und Nachteile konkret
auflisten (Gewinn, Verlust, Bilanz).
</td>
</tr>
<tr>
<td bgcolor="#ffffdd">
Gef&uuml;hle nicht ausklammern.
</td>
</tr>
<tr>
<td bgcolor="#ffffee">
In der Sache konsequent
bleiben, auf der menschlichen Ebene
aber herzlich, freundlich, taktvoll,
ehrlich.
</td>
</tr>
<tr>
<td bgcolor="#ffffdd">
Sehr wichtig: Gemeinsamkeiten
heraussch&auml;len, Gemeinsamkeiten
nennen.
</td></tr></table></center> <br><br>


<center><table border=0 width=100% cellpadding=5 bgcolor="#eeeeff"><tr><td align=center><font size=5>        
Einsichten
</font></td>
</tr>
</table></center>
<br>

<center><table width="90%"><tr valign="top"><td>  
Die Gruppe in diesem Fortbildungskurs wurde sich w&auml;hrend
des Experiments bewusst: In unseren K&ouml;pfen schlummern unz&auml;hlige
L&ouml;sungen und Antworten, doch m&uuml;ssen sie mit "Tricks" abgerufen
werden. Das Vernetzen eigener Gedanken mit "fremden" Gedanken
ist ein bew&auml;hrter Weg hin zu neuen Erkenntnissen. <p>

Bestimmt lohnt sich auch in der Schule/Ausbildung der Versuch, den 
Lernenden mit einer Assoziationsmethode die vorhandenen Ideen zu entlocken.
Weshalb nicht einmal ein anstehendes Problem mit einer
Assoziationsmethode angehen? Viel Erfolg!
</td></tr></table></center><br><br>

<table width=100% border=0 cellpadding=0 cellspacing=0>
<tr>
<td align=center>
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</select>
</form>

</td>
</tr>
</table>
</center>



<br><br>
<center><table width=70% cellpadding=10 border=1 bgcolor="#ffffcc">
<tr><td>

Es lohnt sich, schwierige Situationen zu 
simulieren und sich in einem fachgerechten 
Coaching mit den gew&uuml;nschten Situationen vor der 
Kamera auseinanderzusetzen.
Die Kenntnis der Situation allein gen&uuml;gt noch 
nicht. <a href="http://www.knill.com"> K+K </a>vermittelt 
Ihnen ein massgeschneidertes Coaching und Sie erhalten 
<bf> tools, </bf> welche Sie im Alltag bef&auml;higen, 
die schwierige Situation zu meistern.
</td></tr></table></center>
<br>





<br><br>
<br><br><center><table bgcolor="#eeeeee" cellpadding=5 border=0 cellspacing=3 width=100%><tr>
<th><a href="http://www.rhetorik.ch">Rhetorik.ch</a></th>       
<th>1998-2012 &copy; <a href="http://www.knill.com"> K-K </a>, 
Weblinks sind erw&uuml;nscht. <br> Bei Weiterverwendung ist Autoren- und Quellenangabe erforderlich. 
<a href="../Feedback/Feedback.html">Feedback?</a> 
</th><th><a href="http://www.knill.com">Knill.com</a></th></tr></table></center>           


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