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<title> Ist Menschenkenntnis lernbar? </title>
<meta name="description" content="Menschenkenntnis, Mimik,Menschen durschauen-
  ist das moeglich? ">
<meta name="keywords" content="Menschenkenntnis, Kinesik, Koerpersprache">

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      Kommunikation, Propaganda, Medienkommunikation">       
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<body bgcolor="#ffffff" text="#000000" link="#0000ff" alink="#0000cc" vlink="#0000aa"><a name="top"></a>
<center><table bgcolor="#eeeeee" cellpadding=5 border=0 cellspacing=3 width=100%>
<tr><th width=10%><a href="http://www.rhetorik.ch">Rhetorik.ch</a></th>
<th><h3> Knill+Knill Kommunikationsberatung </h3></th>
<th width=10%><a href="http://www.knill.com"> Knill.com</a></th></tr></table></center>           
<center><table width=100% bgcolor="#eeeeee" border=0 cellpadding=3 cellspacing=0>
<td align=center><a href="../Aktuell/Aktuell.html">Aktuell Artikel</a></td>
<td align=center><a href="../inhalt.html">Artikel Inhaltsverzeichnis</a></td>
<td align=right>Suche in Rhetorik.ch:</td>
<td align=right>
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  <label for="q" title="Search web"></label>
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</form>
</td></tr></table></center>
<br><br>

<center><table width="95%" cellpadding=5 bgcolor="#ccccff"><tr><td>
<h2><center>      
Ist Menschenkenntnis lernbar?
</center></h2></td></tr></table></center><br>

<br>
<center>
<table width="90%" bgcolor="#eeffee" cellpadding=10 cellspacing=0 border=0>
<tr><td bgcolor="#eeffee">
Menschenkenntnis f&auml;ngt stets bei der eigenen Person an: 
Nur wer sich selbst gut kennt, kann sein Umfeld besser beurteilen. 
</td></tr></table></center><br>

<center>
<h3> <i> von  Hildegard Knill </i> </h3>
</center>   

<center><table width="90%"><tr valign="top"><td>  
<br> <br>
<center>
<table width=60% border=0 cellpadding=10 bgcolor="#ffffaa">
<tr>
<td align=center>        
"Bitte setzen Sie mich nicht neben Frau XY - ich
kann sie nicht ausstehen."
</td>
</tr>
</table>
</center>     
<br>

Das war die Bitte einer Kursteilnehmerin in der ersten 
Kursstunde eines Kommunikationskurses. 

<br>
<br>
<center>
<table width=60% border=0 cellpadding=10 bgcolor="#ccff88">
<tr>
<td align=center>        
"Woher kennen Sie Frau XY?"
</td>
</tr>
</table>
</center>     
<br>

<br> <br>
<center>
<table width=60% border=0 cellpadding=10 bgcolor="#ffffaa">
<tr>
<td align=center>        
"Ich kenne sie nicht, das ist meine erste Begegnung mit ihr. 
Aber ich habe auf den ersten Blick gesehen, dass sie mir nicht 
sympathisch ist.  Der erste Eindruck tr&uuml;gt nie." <br>
</td>
</tr>
</table>
</center>     
<br>

Der Kursteilnehmerin erging es wie uns allen. 
Bereits beim ersten Kontakt f&auml;llen wir ein Urteil
&uuml;ber andere Menschen.  Dieses Aburteilen ist 
jedoch der Erzfeind echter Begegnungen.
</td></tr></table></center><br><br>

<center><table border=0 width=100% cellpadding=5 bgcolor="#eeeeff"><tr><td align=center><font size=5>        
Der erste Eindruck
</font></td>
</tr>
</table></center>
<br>

<center><table width="90%"><tr valign="top"><td>  
Die Einordnung eines neuen Mitglieds in 
eine Gruppe geschieht nach den Prinzipien
der Ph&auml;nomene des "ersten Eindrucks", mit den 
klassischen Wahrnehmungsfunktionen. Innerhalt
weniger Sekunden wird bewertet, verglichen, 
vermutet, be- und verurteilt. <br>

So nach: <p>

<ul>
<li>Aussehen (Kleidung, Schmuck Typ), 
<li>gef&uuml;hlsm&auml;ssige Zuordnung,
<li>Benehmen (Verhalten), 
<li>Vorwissen (Ruf, Laufbahn, Titel), 
<li> Vor-Urteil (auch bei negativen Vorinformationen), 
<li> Redeweise (Sprache, Stimme), 
<li> Assoziationen (&Auml;hnlichkeit mit 
     bekannten Personen). 
</ul>

Bekanntlich f&uuml;hren viele Wege nach Rom,
und so gibt es auch viele Wege, Menschen 
besser kennen zu lernen. Begegnungen, 
Gespr&auml;che und ein wirkliches Interesse 
am Mitmenschen sind Voraussetzung zur besseren 
Einsch&auml;tzung. Menschenkenntnis ist keine Geheimwissenschaft.
Sie besteht aus einer Summe sozialer F&auml;higkeiten,
die man lernen und durch &Uuml;ben verbessern kann. Dazu
geh&ouml;rt: <p>

<ol>
<li> Schulung der <b>Wahrnehmung</b> (Menschenkennnis gewinnt
man nur aus Menschenbeobachtung und Erfahrung). <p>

<center><table width=80% cellpadding=5 bgcolor="#eeeeff"><tr><td>
"Der K&ouml;per ist der Handschuh der Seele, seine Sprache das 
Wort des Herzens. Wenn wir offene Sinne und ein waches Auge 
f&uuml;r die Signale und Kommentare unserer K&ouml;rpersprache 
haben, k&ouml;nnen viele Gespr&auml;che und Begegnungen 
leichter und erfolgreicher verlaufen.  Die Kenntnis der 
K&ouml;rpersprache &ouml;ffnet direkte Wege zueinander
und einen freieren Umgang miteinder".   <br>
(Samy Molcho)
</td></tr></table></center> 

<li> Auch die <b>Sprache</b> allein, ohne Einsatz der 
K&ouml;rpersprache, transportiert durch Wortwahl und
Tonfall eine Menge Signale, die zur Verst&auml;ndigung 
beitragen k&ouml;nnen.  Erschwerend kommt dazu, dass wir
auf verschiedenen Ebenen kommunizieren. 
 
<li> Erkennen der eigenen <b>St&auml;rken und Schw&auml;chen</b>.
Es ist leichter, zehn Schw&auml;chen und Fehler an anderen zu 
erkennen, als einen an sich selbst. 
</ol>
</td></tr></table></center><br><br>

<center><table border=0 width=100% cellpadding=5 bgcolor="#eeeeff"><tr><td align=center><font size=5>        
Die kritische Selbstbeurteilung
</font></td>
</tr>
</table></center>
<br>

<center><table width="90%"><tr valign="top"><td>  
Notieren Sie beispielsweise jetzt,
welche St&auml;rken und Schw&auml;chen 
Sie haben. Legen Sie diese Liste mit den 
positiven und negativen Eigenschaften Ihrem 
Partner oder Ihren Freunden vor. Sie werden
&uuml;ber die Reaktionen staunen. Ihre
Mitmenschen haben oft ein ganz anderes 
Charakterbild, eine andere Vorstellung, als Sie 
von sich selbst haben.  <p>

Hebbel hat von sich gesagt: 

<center><table width=80% cellpadding=5 bgcolor="#eeeeff"><tr><td>
"Und der ich bin, gr&uuml;sst traurig den, der ich 
k&ouml;nnt sein ..." <p> 
</td></tr></table></center>

Bei der Selbstbeurteilung werden auch Sie feststellen, 
dass es sehr schwer f&auml;llt, die eigenen St&auml;rken 
aufzuz&auml;hlen. <p>

Den Menschen mit Tests (wie graphologischen Gutachten, Typologien, 
strukturierten Interviews, Assessments, Stimmanalysen)
oder durch die Interpretation des Verhaltens
(durch Analyse der K&ouml;rpersprache) zu erfassen ist 
schwierig und aufwendig. <p>

Alle diese Methoden gehen von einer bestimmten 
Fragestellung aus und machen jeweils nur ein bestimmtes 
Segment der zu beurteilenden Person bewusst. Selbst
wenn man sich die M&uuml;he nimmt, einen Menschen 
mit Hilfe m&ouml;glichst verschiedener Verfahren zu
erfassen, kennt man ihn letztlich nie 
eindeutig. Gewisse Umrisse lassen sich zwar erkennen,
doch 100-prozentig ausloten wird man den Menschen nie
k&ouml;nnen. <p>

Die verschiedenen Analysen f&uuml;hren  
zu einer Ann&auml;herung an das
Pers&ouml;nlichkeitsbild. Es bedarf jedoch 
verschiedener Beurteilungsverfahren. <p>

Da Menschenkenntnis stets bei der eigenen Person
anf&auml;ngt, ist es dank der F&ouml;rderung der Selbstkritikf&auml;higkeit
m&ouml;glich, den aufwendigen Weg, Menschen zu 
beurteilen, zu vereinfachen. <p>

Zuerst muss ich mich kennen. Nur wer sich selbst 
gut kennt, kann andere besser beurteilen.
</td></tr></table></center><br><br>

<center><table border=0 width=100% cellpadding=5 bgcolor="#eeeeff"><tr><td align=center><font size=5>        
Links
</font></td>
</tr>
</table></center>
<br>

<br><br>
<center>
<table bgcolor="#eeffee" border=0 cellpadding=10 width="80%">
<tr><td>
Links zu diesem Thema:
<ul>
<li> <a href="../Aktuell/08/05_26/index.html">  Selbsterkenntnis als Schl&uuml;ssel zur Menschenkenntnis </a>
<li> <a href="Menschenkenntnis.html"> Menschen durchschauen - ist dies m&ouml;glich? </a>
<li> <a href="../Pseudopsychologie/Pseudopsychologie.html"> Pseudopsychologie</a>
</ul>
</td></tr></table></center><br><br>


<table width=100% border=0 cellpadding=0 cellspacing=0>
<tr>
<td align=center>
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// <!-- 
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// -->
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</select>
</form>

</td>
</tr>
</table>
</center>



<br><br><center><table cellpadding=10 bgcolor="#eeeeff" width=80%><tr>
<td>             
Dies ist ein Beitrag, der im
<a href="http://www.swissclick.ch"> STELLENMARKT S&uuml;dostschweiz </a>
vom 10. August 2000 erschienen ist.
</td>
</tr>
</table>
</center>      
<br>

<br><br>
<br><br><center><table bgcolor="#eeeeee" cellpadding=5 border=0 cellspacing=3 width=100%><tr>
<th><a href="http://www.rhetorik.ch">Rhetorik.ch</a></th>       
<th>1998-2012 &copy; <a href="http://www.knill.com"> K-K </a>, 
Weblinks sind erw&uuml;nscht. <br> Bei Weiterverwendung ist Autoren- und Quellenangabe erforderlich. 
<a href="../Feedback/Feedback.html">Feedback?</a> 
</th><th><a href="http://www.knill.com">Knill.com</a></th></tr></table></center>           


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