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 rhetorik.ch aktuell:  Pellis Eiertanz         </title>
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<center><table cellpadding=5 border=0 cellspacing=3 width=100%>
<tr><th width=10%><a href="http://www.rhetorik.ch">Rhetorik.ch</a></th>
<th><h3> Knill+Knill Kommunikationsberatung </h3></th>
<th width=10%><a href="http://www.knill.com"> Knill.com</a></th></tr></table></center>
<center><table width=100% bgcolor="#eeeeee" border=0 cellpadding=3 cellspacing=0>
<td align=center><a href="http://www.rhetorik.ch/Aktuell/Aktuell.html">Aktuell Artikel</a></td>
<td align=center><a href="http://www.rhetorik.ch/inhalt.html">Artikel Inhaltsverzeichnis</a></td>
<td align=right>Suche in Rhetorik.ch:</td>
<td align=right>

<form class="white" id="search" action="http://www.google.com/cse" id="searchbox_000263664119870185702:a9lwb8wg5l4" title="Google Search">
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     <input class="white" id="submit" value="Go" type="submit">
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</td></tr></table></center>

<h3 class="aktuell"><a href="../../Aktuell.html">www.rhetorik.ch aktuell:</a> (12. Aug, 2009)</h3>
<a href="../../../icons.html"><img src="thumb.jpg" class="icon" align="left"/></a><h2 class="aktuell">Pellis Eiertanz        </h2>
<center><table width="100%" cellpadding="10"><tr><td>
<b>Rhetorik.ch Artikel zum Thema:</b></td><td>
<div id="links"><ul id="links">
<li><a href="../../Bundesrat.html">Aktuell Bundesrat</a></li>
</ul></div></td></tr></table></center>

<center><table cellpadding="10"><tr valign="top"><td>
Das Kandidaturtheater von <b>Fulvio Pelli</b> rund um die
Nachfolge Couchepins sorgt f&uuml;r Verwirrung und
Irritationen.
Pelli sagte lange zu wenige deutlich Nein.
J&uuml;ngst liess er verlauten, er kandidiere nicht. Dann liess er die Medien
doch wissen, er kandidiere, falls er von der FDP Fraktion vorgeschlagen
werde. Eine Bundesratskandidatur halte er  zwar nach wie vor nicht f&uuml;r
notwendig. Wenn ihn die Fraktion vorschlage, werde er jedoch nicht  Nein
sagen. <br><br>

Seine Formulierungen, wie bei dieser doppelten Verneinung, sind so
umst&auml;ndlich und irrtierend wie Pellis Verhalten.
Statt nicht Nein zu sagen, w&auml;re auch die eindeutige
Formulierung m&ouml;glich gewesen: "Ich werde zusagen". <br><br>

In einem <a href="http://www.nzz.ch/nachrichten/schweiz/pelli_fdp_bundesrat_1.3314534.html">
NZZ Interview</a> vom 12. August wurde Pelli gefragt:
Hand aufs Herz: M&ouml;chten Sie nun Bundesrat werden oder nicht?
Pelli antwortet mit einer doppelten Verneinung:

<br><br><center><table cellpadding="10" width="90%" bgcolor="#ffeeee"><tr><td>
"Es ist nicht so, dass ich nicht am Bundesratsamt interessiert w&auml;re."
</td></tr></table></center><br><br>

Fulvio Pelli liebt den vagen Konjunktiv. Dazu noch ein Beispiel:
Auf die Frage, ob Pelli den Entscheid vom CVP Kandidat abh&auml;ngig machen
wolle, antwortete er im Fernsehen wortw&ouml;rtlich:

<br><br><center><table cellpadding="10" width="90%" bgcolor="#ffeeee"><tr><td>
"Ich w&uuml;rde NEIN antworten."
</td></tr></table></center><br><br>

Diese Antwort mit dem Konjunktiv "w&uuml;rde" veranschaulicht, dass Pelli
lieber unklar und vage kommuniziert als eindeutig. <br><br>

<center>
<img src="cartoon.jpg">
Cartoon im Tagi vom 11. 8. 2009
</center>

Auch bei &auml;lteren Analysen stellten wir fehlende Eindeutigkeit fest. Die
Echos in den Medien waren denn auch entsprechend schlecht. <br><br>

Es ist zwar denkbar, dass Pellis Eiertanzverhalten am Schluss noch
Erfolg hat.  Politologin Regula St&auml;mpfli sagte zu Pellis politischen
Spielchen in 20 Minuten vom 11. August: 

<br><br><center><table cellpadding="10" width="90%" bgcolor="#eeffee"><tr><td>
"Im Tollhaus des momentanen Bundeshauses scheint je l&auml;nger je mehr nur
noch solches Vorgehen auch erfolgreich zu sein. Peinlich, aber sehr
politpraktisch."
</td></tr></table></center><br><br>

<b>Quellen:</b>
<ul>
<li><a href="http://www.nzz.ch/nachrichten/schweiz/pelli_fdp_bundesrat_1.3314534.html">NZZ vom 12. August</a></li>
<li><a href="http://www.nzz.ch/nachrichten/schweiz/schluss_mit_eiertanz_1.3315364.html">NZZ Kommentar</a></li>
<li><a href="http://www.blick.ch/news/schweiz/fulvio-pellis-eiertanz-um-couchepin-nachfolge-122315">Blick vom 26. Juni</a></li>
<li><a href="http://www.20min.ch/news/dossier/brwahl/story/25773781"> Pelli
 tritt in Ausstand</a></li>
<li><a href="http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/FDPVizepraesidentin-Wir-brauchen-Pelli-nicht/story/23289636">
Tagesanzeiger vom 12. August: FDP-Vize: Wir brauchen Pelli nicht</a></li>
<li><a href="http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Der-Praesident-bringt-seine-FDP-in-eine-knifflige-Lage/story/19140164">Tagi vom 11. August, 2009: Der Pr&auml;sident bringt die FDP in eine knifflige Lage</a></li>
</ul>
</td></tr></table></center><br><br>


<center><table cellpadding="10" width="90%" bgcolor="#ffffff"><tr><td>
<b>Nachtrag vom 17. August, 2009</b> 
Pelli scheinen die Felle davonzuschwimmen. Ist dies eine Folge des
Eiertanzverhaltens?  <p> "Blick":

<center><table cellpadding="10" width="90%" class="smalltable"><tr><td>
<ul>
<li> Die FDP: Fraktionschefin Gabi Huber sagte in der "NZZ am Sonntag":
"Mein pers&ouml;nlicher Wunsch ist, dass Fulvio Pelli Parteipr&auml;sident
bleibt". Sie macht deutlich, dass die FDP unter den offiziellen Kandidaten
Didier Burkhalter, Pascal Broulis, Martine Brunschwig Graf und Christian
L&uuml;scher Leute hat, die den Sitz erobern k&ouml;nnen.

<li> Die SP: Vize-Fraktionschef Andy Tsch&uuml;mperlin sagte in der
"Zentralschweiz am Sonntag", Pelli sei f&uuml;r viele SPler nicht
w&auml;hlbar. Weil aber die SP den FDP-Anspruch anerkenne, w&auml;re
Pellis Kandidatur "eine echte Gefahr f&uuml;r den zweiten FDP-Sitz". Will
heissen, CVP-Kandidat Urs Schwaller w&uuml;rde erben.

<li> Die SVP: Noch am Freitag sagte SVP-Vize Christoph Blocher in seinem
Internet-sender: "Wir m&uuml;ssen mit Pelli leben". Aber in der SVP
haben jetzt andere das Sagen. Nach der Parteileitungssitzung Ende
Woche rapportierte Blocher: "Namhafte Vertreter unserer Partei sind
der Ansicht, dass wir einen eigenen Kandidaten nominieren sollen",
sagte Blocher dem SonntagsBlick.  Im Vordergrund steht der Freiburger
Jean-Fran&ccedil;ois Rime.

<li> Die NZZ: Auch FDP-nahe Medien gehen auf Distanz. "Klug w&auml;re, wenn
die freisinnig-liberale Fraktion Pellis Bundesratsambitionen hintanstellen
w&uuml;rde", schrieb die "NZZ". "Der Freisinn muss Pelli eine goldene
Br&uuml;cke zum R&uuml;ckzug bauen", forderte "NZZ am Sonntag".
</ul>

Quelle:
<a href="http://www.blick.ch/news/schweiz/ist-die-kandidatur-pelli-schon-tot-126186">
Blick</a>
</td></tr></table></center>

<center><table cellpadding="10" width="90%" bgcolor="#ffffff"><tr><td>
<img src="20min.jpg">
</td><td>
<b>Nachtrag vom 25. August, 2009</b>: <br><br>
Bei <a href="http://www.20min.ch/community/rating/rating.tmpl?ratingid=1673">
einer 20 Minuten Leserumfrage</a>
ist  Jean_Francois Rime auf Rang 1 und bei der FDP Didier Burkhalter.
</td></tr></table></center><br><br>

<br><br><center><table cellpadding="10" width="90%" bgcolor="#ffffff"><tr><td>
<b>Nachtrag vom 29. August, 2009</b> <br><br>

Nach Hearings der FDP-Fraktion
entscheided die Fraktion: Auf dem Zweierticket stehen
<b>Christian L&uuml;scher</b> und <b>Didier Burkhalter</b>. 
Pelli soll Parteichef bleiben. 
Die CVP entschloss sich f&uuml;r eine Einer-Kandidatur. 
</td></tr></table></center><br><br>

</td></tr></table></center><br><br>

<center><table cellpadding="10" width="90%" bgcolor="#ffffff"><tr><td>
<img src="barometer.jpg">
</td><td>
<b>Nachtrag vom 2. September, 2009</b><br><br>

Der Tagesanzeiger hat einen <a href="http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/berraschender-Verfolger-von-Staenderat-Urs-Schwaller/story/25052977">Barometer</a>. 
</td></tr></table></center><br><br>




</br><center><table bgcolor="#eeeeee" cellpadding=5 border=0 cellspacing=3 width=100%><tr><th> <a href="http://www.rhetorik.ch">Rhetorik.ch</a></th><th> 1998-2011 
&copy; K-K Kommunikationsberatung </th><th><a href="http://www.knill.com">Knill.com</a></th></tr></table></center>           

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</html>