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  <title> Verbesserungsmanagement    </title>
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      Kommunikation, Propaganda, Medienkommunikation">       
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<body bgcolor="#ffffff" text="#000000" link="#0000ff" alink="#0000cc" vlink="#0000aa"><a name="top"></a>
<center><table bgcolor="#eeeeee" cellpadding=5 border=0 cellspacing=3 width=100%>
<tr><th width=10%><a href="http://www.rhetorik.ch">Rhetorik.ch</a></th>
<th><h3> Knill+Knill Kommunikationsberatung </h3></th>
<th width=10%><a href="http://www.knill.com"> Knill.com</a></th></tr></table></center>           
<center><table width=100% bgcolor="#eeeeee" border=0 cellpadding=3 cellspacing=0>
<td align=center><a href="../Aktuell/Aktuell.html">Aktuell Artikel</a></td>
<td align=center><a href="../inhalt.html">Artikel Inhaltsverzeichnis</a></td>
<td align=right>Suche in Rhetorik.ch:</td>
<td align=right>
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</td></tr></table></center>
<br><br>
<h2 class="title">
Zum Ver&auml;nderungsmanagement
</h2>
<center>
<h3> <i> von  Marcus Knill </i> </h3>
</center>   

<div id="links">
<ul id="links">
<li><a href="Verbesserung.html"> Verbesserungen durch Ver&auml;nderung </a></li>
<li><a href="Management.html"> Ver&auml;nderungsmanagement </a></li>
<li><a href="Coaching.html"> Verbesserung durch Coaching </a></li>
<li><a href="Mentoring.html"> Verbesserung durch Mentoring </a></li>
<li><a href="Mediation.html"> Verbesserung durch Mediation </a></li>
<li><a href="Motivation.html"> Verbesserung durch Motivation </a></li>
<li><a href="Selbstkritik.html"> Verbesserung durch Selbstkritik </a></li>
<li><a href"Supervision.html"> Verbesserung durch Supervision </a></li>
<li><a href="Hospitation.html"> Verbesserung durch Hospitation </a></li>
<li><a href="Prozesse.html"> Ver&auml;nderungsprozesse </a></li>
</ul>
<br><br>


<center><table width="90%"><tr valign="top"><td>  
Nur durch Ver&auml;nderungen kommt es zu Verbesserungen. "Stehen bleiben" 
bedeutet langfristig "R&uuml;ckschritt". Ver&auml;nderung an sich gen&uuml;gt 
noch nicht; denn auch eine Verschlechterung ist mit Ver&auml;nderungen 
verbunden. <br>

Es geht deshalb bei den nachfolgenden Ausf&uuml;hrungen nur um 
Ver&auml;nderungen zum Besseren. Obwohl wir alle wissen, dass jede 
Verbesserung nur &uuml;ber den Wandel m&ouml;glich ist, tun 
wir uns meist recht schwer mit jedem Change". Alle 
Ver&auml;nderungsprozesse sind zwangsl&auml;ufig mit einem 
zus&auml;tzlichen Aufwand verbunden und alles andere als einfach. Denn: 
&Auml;nderungen wecken vielfach Widerst&auml;nde. Es braucht deshalb hartes,
konstantes Arbeiten, bis Verhaltens&auml;nderungen gleichsam verinnerlicht 
werden. Allzugerne fallen wir in unsere alten Muster zur&uuml;ck. Denn: 
Es ist viel bequemer in eingefahrenen Geleisen weiterzukutschieren. <br>
 
Letztlich entscheidet in erster Linie der Wille, etwas gezielt zu verbessern.

<br><br>
<center>
<table width=60% bgcolor="#ccccff" cellpadding=10>
<tr>
<td>             
Ver&auml;nderungen sind aufwendig, brauchen zus&auml;tzliche 
Energie und verlangen Ausdauer.
</td>
</tr>
</table>
</center> 
<br>
<br>

Tats&auml;chlich nehmen sich zwar unz&auml;hlige lernwillige 
Seminarteilnehmer vor, das Gelernte sp&auml;ter im Alltag umzusetzen. 
Aber nach wenigen Tagen kehren sie in die alten bequemeren Verhaltensmuster 
zur&uuml;ck. Nur jene Lernwillige, die sich auf einen einzelnen Lernbereich
konzentrieren (es geht dabei um das sogenannte "punktuelle Lernen") und 
diejenigen, die sp&auml;ter den Lernpunkt &uuml;berpr&uuml;fen lassen, 
gelingt der erw&uuml;nschte Schritt zur Optimierung. <br>

Es ist ein Irrtum zu glauben, unsere Verhaltensmuster w&auml;ren gegeben 
oder die Begabung allein entscheide &uuml;ber Erfolg oder Misserfolg im Leben.
Jede Sportlerin, jeder Klavierspieler weiss, dass Begabungen zwar eine wichtige 
Voaussetzung zu Spitzenleistungen ist. Anderseits muss wohl der Sportlerin 
oder dem Klavierspieler kaum bewiesen werden, dass es in erster Linie das 
harte Training ist, das zu Verbesserungen f&uuml;hrt. Auch jeder noch so 
begabte Pilot &uuml;bt beispielsweise stundenlang im Simulator. 
Situationsgerechteres Verhalten wird nur &uuml;ber repetitives Tun gefestigt.
</td></tr></table></center><br><br>

<center><table border=0 width=100% cellpadding=5 bgcolor="#eeeeff"><tr><td align=center><font size=5>        
Es gibt eigenverantwortliche Ver&auml;nderungsprozesse
</font></td>
</tr>
</table></center>
<br>

<center><table width="90%"><tr valign="top"><td>  
Viele Vorgesetzte und Ausbildnerinnen reden und schreiben gerne 
von Eigenverantwortlichkeit beim Lernen. 
Selbstverantwortlichkeit wird mitunter befohlen (von oben angeordnet). 
Die Forderung  "Entwickeln Sie Selbstverantwortlichkeit!" ist 
jedoch eine doppelb&ouml;dige Aussage. Weshalb? Selbstverantwortlichkeit 
muss von innen kommen. Die Eigenverantwortlichkeit zur 
Verhaltens&auml;nderung k&ouml;nnen wir f&ouml;rdern aber nicht anordnen. 
Die Praxis best&auml;tigt es: Verbesserungsprozesse gelingen rascher mit 
einer externen Hilfe. Deshalb m&uuml;ssen wir unbedingt der Frage nachgehen, 
wie Vorgesetzte als Berater, Coach oder Mediator Wege finden, um andere 
zu selbstverantwortlichen Ver&auml;nderungsprozessen zu bringen.
</td></tr></table></center><br><br>

<center><table border=0 width=100% cellpadding=5 bgcolor="#eeeeff"><tr><td align=center><font size=5>        
Wie transformieren (ver&auml;ndern)?
</font></td>
</tr>
</table></center>
<br>

<center><table width="90%"><tr valign="top"><td>  
Zuerst m&uuml;ssen wir das ver&auml;nderungsw&uuml;rdige Verhalten kennen.
Der Lernpunkt muss auch &uuml;berpr&uuml;fbar, messbar sein. 

Ohne die Verinnerlichung des eigenen Lernpunktes kommt es zu keiner 
Verbesserung (Ver&auml;nderung). 
Das Ver&auml;nderungsziel l&auml;sst sich beispielsweise mit Klebern 
visionieren (ein-bilden). Hiezu ein Beispiel: <br>

Der Berater macht einem Teilnehmer anhand einer Tonaufzeichnung deutlich, 
dass pausenlos gesprochen wird, langf&auml;dig gleichsam bandwurmartig. 
Der Seminarteilnehmer war sich dessen vorher nicht bewusst. 
(Es handelte sich um einen blindern Fleck). 
 
Damit im Alltag diese st&ouml;rende Art des Redens verbessert und dadurch
auch das Verhalten tats&auml;chlich ver&auml;ndert (verbessert) wird, 
notiert die Lernperson auf kleine Kleber das Piktogramm. 
</td></tr></table></center><br><br>

<center>
<table width=100 height=100>
<tr>
<td align=center>
   <img src="picto.gif" width=100 height=100 alt="Pictogramm"> 
</td>
</tr>
</table>
</center> 

<center><table width="90%"><tr valign="top"><td>  
Die Kleber werden hierauf auf die eigene Agenda, den Telephonapparat, die 
Schreibunterlage usw geklebt. Der Kleber erinnert die Person st&auml;ndig 
an den Lernpunkt d.h. in diesem Fall mit dem grossen P an die Pause 
(als "Denkzimmer"). Durch das permanente Umsetzen des Lernpunktes kommt 
es in der Regel rasch zu einer langfristigen Verhaltens&auml;nderung.  
<br> <br> 

<center>
<table border=0 cellpadding=10 bgcolor="#eeeeff">
<tr>
<td>
<ol>
<li> Der Lernpunkt muss sp&auml;ter unbedingt &uuml;berpr&uuml;ft werden. 
Entweder mit einem Tonbandger&auml;t oder durch einen Partner, der gezielt 
auf den Lernpunkt achtet (Vielen fehlen im Alltag ehrliche Lernbegleiter. 
Der sogenannte "Hofnarr" ist Gold wert. Er sagt unter vier Augen die
ungeschminkte Wahrheit.
<li> Ist die positive Ver&auml;nderung bei der n&auml;chsten 
&Uuml;berpr&uuml;fung immer noch nicht verinnerlicht, so ist der Lernprozess 
zu wiederholen.
</ol>
</td>
</tr>
</table>
</center> 
<br>
<br>

Wir k&ouml;nnen nur etwas verbessern, wenn wir den 
ver&auml;nderungsw&uuml;rdigen Punkt kennen und diesen konkret 
erkannt haben. "Du kannst nur ver&auml;ndern, was Du messen kannst",
sagte ein Teilnehmer in einem Ver&auml;nderungsmanagementseminaren 
einmal treffend.
<br>

Ver&auml;nderungsprozesse d&uuml;rfen nicht dem Zufall &uuml;berlassen 
bleiben. Wollen Vorgesetzte Verbesserungen durchsetzen, so verlangt dies 
ein konsequentes "am Ball bleiben".
</td></tr></table></center><br><br>

<br><br>
<br><br><center><table bgcolor="#eeeeee" cellpadding=5 border=0 cellspacing=3 width=100%><tr>
<th><a href="http://www.rhetorik.ch">Rhetorik.ch</a></th>       
<th>1998-2012 &copy; <a href="http://www.knill.com"> K-K </a>, 
Weblinks sind erw&uuml;nscht. <br> Bei Weiterverwendung ist Autoren- und Quellenangabe erforderlich. 
<a href="../Feedback/Feedback.html">Feedback?</a> 
</th><th><a href="http://www.knill.com">Knill.com</a></th></tr></table></center>           


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</html>