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 <title> Pause als Baustein der Rhetorik </title>
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      Kommunikation, Propaganda, Medienkommunikation">       
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<body bgcolor="#ffffff" text="#000000" link="#0000ff" alink="#0000cc" vlink="#0000aa"><a name="top"></a>
<center><table bgcolor="#eeeeee" cellpadding=5 border=0 cellspacing=3 width=100%>
<tr><th width=10%><a href="http://www.rhetorik.ch">Rhetorik.ch</a></th>
<th><h3> Knill+Knill Kommunikationsberatung </h3></th>
<th width=10%><a href="http://www.knill.com"> Knill.com</a></th></tr></table></center>           
<center><table width=100% bgcolor="#eeeeee" border=0 cellpadding=3 cellspacing=0>
<td align=center><a href="../Aktuell/Aktuell.html">Aktuell Artikel</a></td>
<td align=center><a href="../inhalt.html">Artikel Inhaltsverzeichnis</a></td>
<td align=right>Suche in Rhetorik.ch:</td>
<td align=right>
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  <label for="q" title="Search web"></label>
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</form>
</td></tr></table></center>
<br><br>

<br><center><table width="95%" cellpadding=5 bgcolor="#ccccff"><tr><td>
<h2><center>      
Pause als Baustein der Rhetorik
</center></h2></td></tr></table></center><br>

<center>
<h3> <i> von  Marcus Knill </i> </h3>
</center>   

<br>
<center>
<table width="90%" bgcolor="#eeffee" cellpadding=10 cellspacing=0 border=0>
<tr><td bgcolor="#eeffee">
<img src="pause.gif" border="0" align="left">
</td><td bgcolor="#eeffee">
Die wenigsten Redner sind sich bewusst, wie wirkungsvoll und hilfreich
gezieltes Warten und Innehalten vor und w&auml;hrend des Sprechens ist.
Es gibt nicht nur die Startpause. Die Pause hilft auch nach einer
Irritation oder bei &Uuml;berraschungen. Das ruhige Warten kann zudem
hilfreich sein, wenn man den Faden verloren hat.
</td></tr></table></center><br>

<center><img src="02.jpg"></center><br><br>

<center><table width="90%"><tr valign="top"><td>  
Im Lehrbuch 
<a href="http://www.knill.com/autorentaetigkeit.html">
"Nat&uuml;rlich - zuh&ouml;rerorientiert - aussagezentriert reden"</a>
H&ouml;lstein, 1991) wird die Bedeutung der Pause als 
wirkungsvoller Gegensatz zum Reden
unterstrichen. Es listet die verschiedenen Funktionen der Pause auf:
</td></tr></table></center><br><br>

<center><img src="01.jpg"></center>

<center><table width="90%"><tr valign="top"><td>  
<b>Beispiel:</b>
Bei unz&auml;hligen Beratungen habe ich gesehen, dass die wenigsten
Menschen, auch bei Personen, die im Beruf viel reden m&uuml;ssen
(wie Juristen, Lehrer, Aerzte, Politiker) sich bewusst sind, wie wichtig
Pausen sind. Ich habe oft das Gef&uuml;hl, dass sie nie gelernt hatten,
mit Pausen umzugehen.
</td></tr></table></center><br><br>

<br><br><center><table border=0 cellpadding=10 bgcolor="#ffffaa" width=70%><tr><td>             
Pausenloses Sprechen t&ouml;tet die Dynamik,
erschwert das Mitdenken und damit auch das Verstehen.
</td></tr></table></center><br>

<center><table width="90%"><tr valign="top"><td>  
<b>Beispiel:</b>
H&auml;tte sich zum Beispiel <b>Edmund Stoiber</b> richtig coachen lassen, 
h&auml;tte man ihm beigebracht, Punkte zu setzen (sprich: Pausen zu machen).
Vielleicht w&auml;ren seine legend&auml;ren </b>&Auml;hs</b> nicht zum 
Stolperstein geworden.
</td></tr></table></center><br><br>

<center><table width="90%"><tr valign="top"><td>  
Die Bedeutung der Pause als <b>Denkzimmer</b> ist mir w&auml;hrend der letzten
Jahre vor allem in der Medienrhetorik bewusst geworden. Immer wieder
betonte ich, Zuh&ouml;ren, warten, denken, erst dann reden:
</td></tr></table></center><br><br>

<br><br><center><table border=0 cellpadding=10 bgcolor="#ffffaa" width=70%><tr><td>             
"Nur wer &uuml;berlegt ist &uuml;berlegen!"
</td></tr></table></center><br>

<center><table width="90%"><tr valign="top"><td>  
<b>Beispiel</b>: Eine bekannte Pers&ouml;nlichkeit wollte im Mediensimulator von uns
erfahren, welche blinden Flecken sich in den letzten Jahren eingenistet
haben. (Die Person wusste: Wer nicht st&auml;ndig an sich arbeitet,
merkt nicht, dass sich unbemerkt Marotten einschleichen). In diesem
Fall stellten wir fest: Der Profi sprach zu geschliffen, aber auch
pausenlos. Er wurde dadurch schlechter verstanden. Ich schrieb diesem
erfahrenen Profisprecher auf sein Feedbackblatt folgenden Text:

<br><br><center><table border=0 cellpadding=10 bgcolor="#ffffaa" width=70%><tr><td>             
"Die Pause ist ein <b>Punkt</b>!"
</td></tr></table></center><br><br>

<!-- 
<center><table width="90%"><tr valign="top"><td>  
Dann zitierte ich sinngem&auml;ss aus Cornelsen, "Deutsch f&uuml;r die
gymnasiale Unterstufe"

<ul>
<li> Nach jedem Gedanken kommt ein <b>Punkt</b>. 
<li> Nach jedem Satz gibt es immer einen <b>Punkt</b>. 
<li> Seit je und je folgt dann ein <b>Punkt</b>.
<li> Und ich warte und warte seit Stunden, aber wer nicht kommt, das ist
     der <b>Punkt</b>
</ul>
</td></tr></table></center><br><br>
-->


<center><table width="90%"><tr valign="top"><td>  
W&auml;hrend wir einen Gedanken aussprechen, haben wir mindestens drei bis
vier weitere Gedanken parallel im Kopf (Assoziationen). Im Unterbewussten
switchen in unserem Gehirn abertausende von Informationsbits zwischen den
Synapsen umher. Weil wir in der Regel viel schneller sprechen, als es
die Zuh&ouml;rer verarbeiten k&ouml;nnen, sind Pausen unumg&auml;nglich
(damit die Informationen "verdaut" werden k&ouml;nnen). Die Pause
ist somit ein wichtiger Verst&auml;ndlichkeitshelfer. Es gibt nicht
nur die Strukturierungspause. Pausen sind wichtig als Vordenk- und
Nachdenkpausen. Aber es sind immer Pausen.
Wir verweisen in diesem Zusammenhang auf das Buch
"Innehalten" von <b>Peter Heintel</b> aus Klagenburg hin.
</td></tr></table></center><br><br>

<center><img src="03.jpg"></center>

<br><br><center><table border=0 cellpadding=10 bgcolor="#ffffaa" width=70%><tr><td>             
So wie die Kaffepause hilfreich sein kann, wenn wir nicht mehr
weiter kommen, so segensreich ist auch die Sprechpause!
</td></tr></table></center><br>

<center>
12. Juli, 2007
</center>

<br><br>
<br><br><center><table bgcolor="#eeeeee" cellpadding=5 border=0 cellspacing=3 width=100%><tr>
<th><a href="http://www.rhetorik.ch">Rhetorik.ch</a></th>       
<th>1998-2009 &copy; <a href="http://www.knill.com"> K-K </a>, 
Weblinks sind erw&uuml;nscht. <br> Bei Weiterverwendung ist Autoren- und Quellenangabe erforderlich. 
<a href="../Feedback/Feedback.html">Feedback?</a> 
</th><th><a href="http://www.knill.com">Knill.com</a></th></tr></table></center>           


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